Hier findet ihr Geschichten aus dem "wahren " Leben.  Alle Geschichten sinf frei erfunden, und sollten Ähnlichkeiten zu Personen entstehen, ist das rein zu fällig.

 

Die Geschichte über den Klassenclown

 

Nennen wir diesen Klassenclown einfach mal Hannes .

 

 

Hannes ist 8 Jahre alt und besucht die 3. Klasse einer Grundschule.

 

Als ich anfangs fragte,wie ich den beiden helfen kann, war Hannes direkte Antwort : er hat keine Lust mehr , der Klassenclown zu sein, und dumm wäre er auch nicht.

 

So , das war mal eine Ansage für mich. Selbstbewusstsein hatte er schon mal.

 

In den Gesprächen kam her raus, dass er immer wieder als der Klassenclown abgestemplet wurde, sogar andere Kinder und andere Eltern, auch die Lehrer wussten immer sofort von wem die Rede ist.

 

Er kann nicht lange und still auf einen Stuhl sitzen, er sitzt meist auf einem Bein und nicht gerade am Tisch. Dieses Rumgezappel nervt alle Kinder, die neben ihm sitzen,sodass ständig, wegen Hannes eine neue Sitzordnung geschaffen wird. Es kommt natürlich auch schon mal was ins rollen, und landet mit lautem Getose auf der Erde. Sitzt erstmal ein neues Kind neben ihm, hat er auch ein paar Fragen , stört damit den Unterricht.

 

Sobald er die Mitte des Blattes beim schreiben erreicht hat, kann er nicht mehr die Linien einhalten, verwechselt Buchstaben.

 

Mathe fällt ihm auch nicht leicht, er braucht lange. Falls er schnell auf ein Ergebnis kommt, freut er sich so sehr drüber, dass er es nicht abwarten kann, sich zu melden, sondern ruft laut hinein.

 

Die Konzentration lässt in der Schule zu wünschen übrig, zu hause sind seine Hausaufgaben aber schnell und richtig erledigt. Unausgeglichen, schnell aggressiv, und einen strukturierten Tagesablauf braucht er. Als Säugling hat er schlecht gestützt, wenig gekrabbelt, schnell gelaufen, viel gefallen.

 

Bei unseren Untersuchungen ist schnell klar, dass wir einmal alles machen, Stärkung der Nackenmuskulatur, Veränderung der Beckenstellung, und danach braucht er viel Rotation. Seine Körpermittellinie stärken wir damit, damit das mit den Linien besser klappt, ebenfalls gleichen wir ihn damit aus, stärken ihn, und bringen sein Gleichgewicht ins Lot. Damit klappt auch Mathe besser, und Deutsch sowieso. Seine Muskeln sind nicht gleich, deswegen die Rumzappelei.

 

Die beiden sind im gesamten 6 mal bei mir gewesen.

 

Heute kommt Hannes viel besser zu recht, stört keinen Unterricht mehr, kann still sitzen, schreibt sehr gute Noten in Deutsch und Mathe, geht gerne wieder zur Schule. Die ersten großen Erfolge waren schon nach 16 Wochen da. Alle waren begeistert. Und auf der weiterführenden Schule ist er auch endlich den Stempel des Klassenclowns los.

 


 

Die Geschichte über das Krawallmachermädchen

 

Nennen wir das Krawallmachermädchen einfach Lotta

 

 

Lotta ist 5 Jahre alt und soll demnächst eingeschult werden.

 

Als ich Lotta nebst Mama hineinbitte, merke ich schon , dass Lotta so absolut gar keine Lust auf mich, und auf diesen Termin hat. Die Blicke sagen das deutlich, auch ihre Haltung auf dem Stuhl, und auch ihre Antworten als ich sie frage, wie sie heißt, und wie alt sie ist. Ihre Jacke und auch ihre Schuhe behält sie gleich an, bereit jederzeit den Raum zu verlassen.

 

Nun gut. Ich lasse sie mal, wir haben schließlich 90 min Zeit.

 

Im Gespräch mit der Mutter stellt sich raus, dass das Lottas ganz normales Leben ist. Keine Lust, oft Abneigung, immer schlecht drauf,traurig, selten eine Freude, einsilbige Antworten, viel Wut, kaputt geht auch schon mal was, keine Lust auf Veränderung. Sie hat wenig Freunde, keine Lust woanders zu spielen, ist wenig selbstbewusst. Sie wirkt gedrungen, mit noch ein wenig Babyspeck.

 

Eine normale Entwicklung, ein stabiles Elternhaus, keine Allergien, bereit zur Schule zu gehen, ein paar Arztbesuche, beim Osteopathen und beim Heilpraktiker waren sie, eben wegen der depressiven Haltung. Mama ist lustig, sowie ernst, und ehrlich, nicht gezwungen, und auch nicht depressiv.

 

Wenn Päpki nicht hilft, wollen sie zum Psychologen. Für Lotta soll es eine Drohung sein. Ich denke, es wäre eine gute Idee zusätzlich sich mal schlau zu machen, und Hand in Hand zu arbeiten.

 

Als ich mit Lotta zusammen arbeiten will, erlebe ich es, die Wut die hoch kocht, sie weint, wir versuchen sie zu beruhigen, und ich lass die beiden etwas alleine. Auch ich muss es erstmal verstehen.

 

Als ich wieder zu den beiden komme, ist sie bereit mit mir zu arbeiten. Eine tolle Mutter, der es aber sichtlich peinlich ist, hat er geschafft. Ich sage, wie stolz beide auf sich sein können.

 

Wir arbeiten zusammen ohne weitere Zwischenfälle.

 

Lotta stärken wir auf allen Ebenen, bringen ihr Gleichgewicht ins Lot, bringen die Muskulatur zusammen, Verändern die Beckenstellung, bauen ein paar noch vorhandene Reflexe ab, stärken den Nacken, und somit auch das Zentrum für Gefühle und Empfindungen.

 

Ein Fortschritt ist sofort nach 8 Wochen zu erkennen.

 

Aus dem Krawallmachermädchen ist ein selbstbewusstes Mädchen geworden, ich selbst habe über einen Spaß von ihr gelacht, und sie kaum wieder erkannt, sie wirkt nicht mehr gedrungen, sondern stark, groß, und schlank.

 


 

Die Geschichte um ein ganz stilles Mäuschen

 

Nennen wir dieses stille Mäuschen doch einfach mal Greta.

 

 

Greta ist 5 Jahre alt, und soll demnächst eingeschult werden, in der örtlichen Regelgrundschule.

 

Wie bei allen Kindern erfolgen vorher mehrere Einschulungstest ( Ja, falls ihr jetzt denkt, hmm ich kenne aber max zwei, der irrt, es verrät nur niemand) .

 

Diese Einschulungstest verlaufen manchmal nicht schön, nicht schön für die Kinder, und für die Eltern schon gar nicht.

 

Auch die Mama von Greta war sehr aufgebracht, dass doch nun 5 Monate vor Schulbeginn nicht einfach festgestellt werden kann, dass Greta nicht zur Schule kommt.

 

Dieses nun schon sowieso stille Mäuschen, war nun noch todtraurig. Man, das ist auch eine tiefe Enttäuschung, nicht gut genug zu sein, für diese verdammte Schule, wo doch Alle hin müssen.

 

Gefreut hat sie sich, auf schreiben lernen, und auf rechnen lernen. Der Schulranzen schon ausgesucht. Und nun das. Die Freude war nun völlig dahin. Keine Lust... mir ist das völlig verständlich …

 

Bei dem ersten Päpki Termin stellt sich nun heraus , dass Greta eher immer sehr langsam war, sie war nie laut, nie aggressiv, hatte ein KISS Syndrom als Säugling, sie sind viel bei Ärtzen gewesen, sie ist nicht gekrabbelt ist erst spät gelaufen, wurde nur kurz gestillt, im Kindergarten war sie jetzt sie 3 Jahre alt ist, hat noch eine kleine Schwester.

 

Sie traut sich nicht viel zu, und fühlt sich ungerecht behandelt.

 

Nach dem ich mit Greta geturnt, und getestet habe war schnell klar, dass sie eine Stärkung der Nackenmuskulatur braucht. Im Nacken sitzt auch noch unser Sensibilitätszentrum , für Empfindungen und Gefühle . Auch das müssen wir nun mal in Gang treiben, damit sie ihre Enttäuschung gut verarbeitet. Also gab es 4 Übungen mit nach Hause, die nun einmal am Tag 8 Wochen geturnt wurden.

 

Nach 8 Wochen sahen wir uns wieder, gut und ohne Probleme sei geturnt worden. Der Schock überwunden, fleißig wurde auch für die Schule gelernt. Sie lässt nun nicht mehr alles gefallen, die Nachbarn loben sie dafür, dass sie nun auch spricht, wenn man sie anspricht .

 

Wir sahen uns weitere 4 Male wieder, um zu besprechen , zu testen, zu turnen und für neue Übungen.

 

Greta ist eingeschult worden. Dank der gestärkten Nackenmuskulatur, und auch vielen weiteren gestärkten Muskeln ist sie selbstbewusster geworden, sie ist weiterhin ein stiller Poet, denn ich möchte die Kinder nicht komplett verändern, ich möchte sie nur stark machen für diese Welt !

 

Gretas Mama war anfangs unsicher, und schlussendlich hellauf begeistert von Päpki und ihrer Tochter !